Tipps für die Wohnungssuche in Berlin

Wer derzeit in Berlin eine Wohnung sucht braucht starke Nerven und vor allem viel Glück.
Wie aber am besten vorgehen um Erfolg zu haben?

Immobilienscout 24 nutzen

Eine beliebte und naheliegende Möglichkeit ist die Nutzung von Immobilienscout 24.
Hier stellen die meisten Vermieter ihre aktuellen Wohnungsangebote ein und das ist zugleich das Problem. Viel zu viele Menschen schauen sich auf dem Portal um und deswegen ist es schwierig ein passendes Angebot zu finden, mitunter ist die angebotene Wohnung sogar bereits vermietet.

Ebay Kleinanzeigen

Auch hier finden sich hin und wieder Wohnungsangebote. Häufig stellt auch der aktuelle Mieter das Wohnungsangebot ein. Die Kommunikation ist hier in der Regel einfacher und die Chance auf eine Wohnung ein klein wenig höher.

Allgemeine Tipps für die Wohnungsbesichtigung

Bei Besichtigungsterminen spielen sich mitunter dramatische Szenen ab.

20 oder 30 Interessenten auf einmal sind keine Seltenheit, manchmal sind es aber auch 100 und mehr. Ganz besonders in begehrten Innenstadtlagen wie Prenzlauer Berg, Mitte, Friedrichshain oder Kreuzberg sollte man mit einem enormen Massenandrang rechnen.
Vorbereiten kann man sich dennoch.

Geforderte Unterlagen werden oft schon in der Annonce aufgelistet.

Daher sollte man immer wenn möglich die Unterlagen zur Besichtigung mitbringen und dem potentiellen Vermieter direkt übergeben.
Absagen kann man im Zweifelsfall immer noch, aber wer keine Unterlagen schnell genug vorweisen kann hat in der Regel erst gar keine Chancen auf eine Wohnung.

Mobile Casinos – was ist beim Zahlen auf dem Handy zu beacht

Online Casinos bieten Spielspaß nicht nur für Computer-Fans. Die beliebtesten Games lassen sich auch auf dem Handy oder Tablet spielen – beim Warten am Flughafen, in der Bahn oder während der Mittagspause. Wie in der herkömmlichen Spielbank locken bei der Casino App Echtgeld und attraktive Boni. Auf ein paar Dinge sollten Spieler aber achten.

Wartezeiten spielend verbringen

Ob iPhone, Android oder Windows Phone – in Handy Casinos können Spieler jederzeit auch unterwegs zocken. Das Betriebssystem setzt dem Spaß heute keine Grenzen mehr. Viele mobile Casinos halten sogar Applikationen für Blackberry bereit, sodass gestresste Manager sich auf ihren Geschäftsreisen zwischendurch ein wenig entspannen können.

Die Spiele in den Handy Casinos stehen regulären Online Games in puncto Qualität in nichts nach. Wer unterwegs zocken möchte, erreicht das Casino über den integrierten Browser seines Smartphones oder über die Casino Apps. Echtgeld lässt sich bei beiden Varianten einzahlen. Nutzer sollten allerdings genau überlegen, welche Zahlungsmethode sie verwenden. Zur Wahl stehen:

  • Mobile Payment, etwa über Skrill1-Tap oder Neteller
  • Zahlung per Kreditkarte oder EC-Karte
  • Sofortüberweisung und Banktransfer
  • Paysafecard Casinos
  • PayPal

Sichere Zahlungsmethoden für unterwegs

Mobile Casinos haben sich den Wünschen ihrer Kunden mittlerweile gut angepasst. Während vor einigen Jahren noch kaum Zahlungen von unterwegs möglich waren, ist das Lieblingscasino heute auf dem Handy immer dabei. Wenn die App des jeweiligen Casinos installiert wurde, spielt der Kunde einfach mit demselben Konto weiter, dass er auch zu Hause am PC benutzt.

Bei den Zahlungsmethoden zeigen sich die meisten Spieler aber noch konservativ: klassische Verfahren wie Kreditkarte, Paysafecard oder Banküberweisung dominieren. Aber was tun, wenn unterwegs das Guthaben aufgebraucht ist?

Eine der beliebtesten Methoden, um per Handy Geld einzuzahlen, ist Skrill 1-Tap. Die mobile Version von Skrill bietet nahezu alle Funktionen, die man auch am Computer aktivieren kann. Nach anfänglichem Zögern haben sich deshalb viele Spieler für dieses Mobile Payment entscheiden. Gute Online Casinos haben das Bezahlsystem inzwischen integriert – und geben einen üppigen Bonus für Neueinsteiger. Bei Betfair bekommen Kunden etwa 300 Euro gutgeschrieben, das 888 Casino gewährt einen aktuellen Casinos Wilkommensbonus von 140 Euro.

Eine weitere E-Wallet für den mobilen Spielspaß ist Neteller. Wie bei Skrill muss der Nutzer nur einmalig bei der Anmeldung seine Bankdaten oder Kreditkartennummer angeben. Bei jeder weiteren Transaktion bleiben die sensiblen Daten verborgen.

Grenzen von Prepaid-Karten

Wer beim Spielen anonym bleiben möchte, setzt auf Prepaid-Karten wie Ukash oder Paysafecard. Das Prinzip ist sehr simpel, für spontanes Spielvergnügen auf Reisen eignen sich die Systeme aber nur begrenzt. Der Nutzer muss zuerst eine Karte oder einen Gutschein kaufen und mit dem Code auf dem Konto einzahlen.

Städtetrip Berlin mit dem Fahrrad

Es gibt viel zu erleben in der Hauptstadt Berlin, die mit ihren 750 Jahren immer am Puls der Zeit ist.

Vor allem mit dem Fahrrad lassen sich viele Sehenswürdigkeiten entdecken. Starten kann man seine kulturelle Erkundungstour zum Beispiel am Alexanderplatz. Der Platz wurde zu Zeiten der DDR erbaut, dort befindet sich Deutschlands höchstes Gebäude, der Fernsehturm. Vom Alexanderplatz aus radelt man weiter zum Nikolaiviertel. Das Nikolaiviertel ist Berlin ältestes Siedlungsgebiet mit eindrucksvollen Architekturbeispielen aus verschiedenen Epochen.

Die Museumsinsel ist nach dem Nikolaiviertel der nächste Stopp und ein weiteres Highlight Berlins. Entlang der Spree radelt es sich gemütlich, und es eröffnet sich der Blick auf den imposanten Berliner Dom. Weiter gelangt man zum Alten Museum und zum Pergamonmuseum. Wer sein Fahrrad abstellen und eine Pause machen möchte, kann im Lustgarten einen kleinen Rundgang unternehmen oder auf einer Bank entspannen.

Die Fahrradtour kann später weitergeführt werden zum Gendarmenmarkt mit dem Deutschen und dem Französischen Dom. Beide Kirchen umrahmen das Berliner Konzerthaus, ein eindrucksvolles Bauwerk des Preußen Karl Friedrich Schinkel. Vom Gendarmenmarkt aus gelangt man auf die Französische Straße und hat nun die Wahl: möchte man weitere Sehenswürdigkeiten abradeln – beispielsweise das das Boulevard Unter den Linden und das Brandenburger Tor – oder eine Entdeckungstour kulinarischer Art unternehmen?

Letzteres empfiehlt sich, wenn man auf der Französischen Straße einfach in die Friedrichstraße abbiegt und am Checkpoint Charlie vorbei nach Kreuzberg fährt. Die Bergmannstraße mit ihren unzähligen Cafés, Restaurants und Live-Kitchen lässt keine Wünsche offen, das gilt auch für ein eher kleines Budget. Vegetarier können sich auf Falafel und Halloumi freuen, es gibt frisches Sushi zum Happy-Hour Preis zwischen 11 und 23 Uhr. Vietnamesische Nudelsuppen werden in so umfangreichen Portionen serviert, dass diese auch geteilt verzehrt werden können, und beim Inder kann man sogar hin und wieder die Prominenz beim Speisen antreffen.

Kommt man vor Sonnenuntergang in die Bergmannstraße, lässt sich dieses Schauspiel vom Viktoriapark auf dem 66 Meter hohen Kreuzberg aus beobachten. Oder man lässt sich nach dem Essen einfach gemütlich im „Atlantic“ nieder und genießt eine „Berliner Weiße“, bevor man sich auf den Weg zurück in sein Quartier begibt.
Fahrräder lassen sich für durchschnittlich 10 Euro am Tag in Berlin leihen – die hier beschriebene Tour lässt sich aber auch gut zu Fuß erleben! Je nach Ausdauer und Interesse an den einzelnen Highlights benötigt man zwischen 4 und 6 Stunden.

Eine Städtereise durch Berlin

Städtereisen nach Berlin gibt es viele. Die unterschiedlichsten Angebote könnte man wahrnehmen. Man fährt mit Bus und Bahn zu vorgegebenen Orten, übernachtet in vorgegebenen Hotels. Wer das so nicht möchte, aber trotzdem eine Städtereise durch Berlin machen möchte, dem stehen mit dem Carsharing Anbieter DriveNow jetzt ganz neue Möglichkeiten offen. Mit dem Carsharing Anbieter DriveNow ist man flexibel und darf spontan sein.

Sowohl was die Dauer der Buchung eines Fahrzeugs angeht, als auch die Stelle wo man das Fahrzeug abholen und abstellen möchte. So lässt sich ein ganz eigenes Besichtigungsprogramm aufstellen, man kann die Sehenswürdigkeiten anfahren, die man möchte, in den Hotels in Berlin übernachten, in denen man möchte und täglich ein Fahrzeug von DriveNow genau dort abholen und benutzen wo man das möchte. Denn der Carsharing Anbieter DriveNow stationsunabhängig, das heißt, DriveNow hat keine festen Stellplätze. Sie bezahlen pro Fahrminute 31 Ct, pro Parkminute 10 Ct und stellen bei Ende Ihres Ausflugs den Wagen innerhalb des Geschäftsgebietes von DriveNow wieder ab und beenden die Buchung.

So kann man beispielsweise zuerst das Brandenburger Tor besichtigen und später mit einem BMW oder MINI, von DriveNow gemietet, den botanischen Garten in Berlin besuchen. Der botanische Garten Berlin wurde nach den Plänen des Architekten Alfred Koerner und unter der Leitung des Gartendirektors Adolf Engler im Bezirk Steglitz angelegt. Er ist 43 Hektar groß und beherbergt etwa 22.000 Pflanzenarten. Er zählt damit zu den artenreichsten und größten botanischen Gärten der Welt. Der botanische Garten in Berlin erinnert an die Gartenkunst von Peter Lenné und Gustav Meyer Ende des 19. Jahrhunderts.
Für Rollstuhlfahrer und Sehbehinderte wurde zwischen 1981 und 1983 ein Duft- und Tastgarten in einer Größe von 3000 qm angelegt.

Am Ostrand des Parks befinden sich in geometrischer Anordnung 15 Schaugewächshäuser Darunter das überdachte Tropenhaus mit einer Fläche von ca. 1700 qm und 25 Meter Höhe, welches 1907 errichtet wurde. Dies und noch einiges mehr gibt es im botanischen Garten zu sehen. Der botanische Garten in Berlin ist in jedem Fall ein Besuch, zum Beispiel mit einem Mietfahrzeug vom Carsharing Anbieter DriveNow, wert.

Auf dem Weg zurück zum Hotel kann man noch schick in Berlin zu Abend essen, und wenn man danach einen kleinen Abendspaziergang machen möchte, lässt man das Auto von DriveNow einfach stehen.

Wo das Herz von Berlin schlägt

Berlin ist eine der größten Metropolen auf dieser Welt. Modern, einfallsreich und immer wieder neu – und dies jeden Tag 24 Stunden lang. Hier tobt das Leben und die Berliner versuchen, mit allen Veränderungen Schritt zu halten. Diese Stadt ist laut, bunt, hektisch und für Touristen manchmal auch ein wenig zu voll. Besonders mitten in der City, wo viele der Sehenswürdigkeiten von Berlin zu besichtigen sind, stapeln sich die Angebote für Besucher der Stadt und jeder möchte wenigstens einmal auf dem Fernsehturm gewesen sein oder vor dem Brandenburger Tor gestanden haben. Doch das wirkliche Berlin existiert ganz woanders….

Wen die glänzende Seite von Berlin eher langweilt und wer lieber in das wirkliche Leben dieser Stadt eintauchen möchte, der kommt nach Berlin – Neukölln. Dies ist ein Bezirk, in dem Armut und Ideenreichtum ganz dicht beieinander liegen. Als sozialer Brennpunkt der Stadt gilt besonders die Region um den Hermannplatz, die Sonnenallee, die Karl – Marx – Straße und die Schillerpromenade. Mit über 160 Nationalitäten ist Neukölln der wohl vielseitigste Bezirk, den es in Berlin gibt. Doch neben der Armut und Gewalt, welche dieser Region nachgesagt wird, existiert noch etwas ganz anderes…

Berlin Neukölln hat das, was anderen Teilen von dieser großen Metropole im Laufe der Zeit verloren gegangen ist – einen ganz besonderen Charme! Hier sind noch viele kleine Läden zu finden, in denen wirkliche Kunst neben altem Krempel steht. Alle 10 Meter ist mindestens ein Döner – Laden oder ein türkischer Bäcker angesiedelt. Kleine uralte Berliner Eck – Kneipen an fast jeder Ecke, Türkische Teestuben, jede Menge Wettlokale, Spielhallen, Nagelstudios und Cafes säumen die Bürgersteige. Restaurants und türkische, sowie arabische Bistros haben oft auch nachts geöffnet und laden besonders im Sommer ein, sich niederzulassen und ein interessantes Gespräch mit jemandem zu führen, der inmitten dieses Bezirkes lebt und vielleicht in so einer Nacht einfach nicht schlafen möchte.

Neben dem geschlossenen Flughafen Tempelhof, der mittlerweile von jedem beispielsweise zum Spazieren gehen, Inline – Skaten oder auch für ein Picknick im Sommer genutzt werden kann, sind viele der Einkaufsmöglichkeiten oder Treffpunkte für Einwohner und Besucher der Stadt angesiedelt. Auch die Kunst – und Kulturszene hat sich in Neukölln neu und vielseitig etabliert. Insider nutzen schon seit geraumer Zeit die Möglichkeit, sich dort niederzulassen oder unkonventionelle Aktionen in ungewöhnlichen Räumlichkeiten durchzuführen. Interessante Lesungen, Ausstellungen begabter, aber noch unbekannter Künstler oder Kino mit außergewöhnlichen Filmen in ganz privater und ungewöhnlicher Atmosphäre verleihen diesem Teil Neukölln´s ein ganz besonderes Flair.

Die Motorrad – Kneipe „Bierbaum“ in der Kienitzer Straße, Ecke Schillerpromenade ist ein ebenso außergewöhnlicher Treffpunkt und der türkische Wirt Abdul seit Jahren eine wirkliche Institution. Das Lokal hat 24 Stunden geöffnet und bietet Frühstück für 1,50 Euro mit gutem Kaffee, frischen Brötchen und Rockmusik aus den 70ger und 80ger Jahren. An den Wänden hängen alte Motorräder und die vielen Bilder sprechen für sich. Harley Fans, Akademiker, Straßenkünstler, Obdachlose oder einfach die Bewohner von nebenan – hier trifft man sich, um miteinander zu reden, zu feiern, Fußball zu sehen, gemeinsam am Motorrad zu schrauben, nachts ein Meeting für den nächsten Tag in der Firma vorzubereiten oder einem Touristen „Hallo“ zu sagen. Das wirkliche Berlin existiert in diesen Straßen, in den ungewöhnlichen Treffpunkten Neukölln´s und hier, in diesem Lokal – wo ein türkischer, tätowierter Wirt seine Leidenschaft für Motorräder und den deutschen Fußball in vollen Zügen auslebt und seine Gäste mit Respekt, absolut fairen Preisen und immer locker und freundschaftlich willkommen heißt. Hier schlägt das wirkliche Herz von Berlin und auch, wenn es manchmal ein wenig „schmuddelig“ wirkt, es ist weitaus lebendiger, als jede gestylte Sehenswürdigkeit in dieser Stadt.

Warum wir Deutschland lieben

Kein anderes Land steht so oft im Mittelpunkt wie Deutschland. Egal, ob in Diskussionen über den zweiten Weltkrieg, in der öffentlichen Presse wegen des VW-Skandals, der stets sehr unruhigen Politik oder wegen der Einwanderung der vielen Menschen mit Fluchterfahrung. Dabei gibt es so viele andere Themen und Positives über die Bundesrepublik zu berichten. Deutschland hat unglaublich viel Schönes zu bieten. Bevor das untergeht, holen wir es aus den Tiefen der Vergessenheit und begeben uns auf eine kleine deutsche Entdeckungsreise….

1. Niemand sonst hat so viele Schlösser und Burgen wie Deutschland. Schon weit vor dem Mittelalter gab es unzählige Siedlungen, Burgen, Schlösser, Paläste, hiesige, adlige Anwesen und Herrenhäuser, dass man sie kaum zählen kann. Wenn nur die bekanntesten Burgen, Klöster und Schlösser aufgezählt werden, liegt das Ergebnis bei unglaublichen 14.000! Im gesamten deutschen Bundesgebiet auf sämtliche Bundesländer verteilt tummeln sich viele entdeckte und nicht so bekannte historische Prachtbauten, die ein Mensch zu besichtigen in einem Leben kaum schafft. Meist liegen sie in Wäldern und auf Anhöhen, umgeben von Schutzmauern, Wassergräben und mit langen Alleen, bis man zu ihren Eingängen gelangt. Sie stammen aus unterschiedlichen Zeiten und sind deshalb so vielfältig in ihrer Bauart und ihrem Stil. Viele kann man besichtigen, oft mit einem Schloss- oder Burgführer, wieder andere können auf eigene Faust erkundet werden. Gehen Sie auf Zeitreise und lassen Sie sich von dieser romantischen und imposanten Seite von Deutschlands Vergangenheit verzaubern!

2. Wir sind das Land der Würstchen! Und das ungeschlagen, denn in Deutschland gibt es mehr als 1500 Wurstsorten zu kaufen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, viele Metzger bieten Würstchen und Wurst nach traditionellem Familienrezept, mit einer oder mehreren Geheimzutaten, geschlachtet nach Hausmacher Art, in Scheiben, am Stück, als langes oder dickes Würstchen, hängend, geräuchert und und und. Wurstfans kommen in Deutschland auf jeden Fall auf ihre Kosten. Einmal angefangen aufzuzählen, kommt man zu keinem Ende….Bratwurst, Rotwurst, Wiener Würstchen, Bratwurst, Currywurst, Krakauer, Leberwurst, Gelbwurst, Sülze, Lachsschinken, Kochschinken, Wurst mit Paprika oder Pilzen…..lassen Sie sich die Wurst schmecken.

3. Deutschland ist trotz aller Krisen ein sicheres Land. Wir leben in einer Demokratie, haben weitestgehend Mitbestimmungsrecht dank Wahlrecht, Pressefreiheit, Sozialversicherungen, die gesetzliche Krankenversicherung, freie Arztwahl, Gesetze, eine unbestechliche Polizeigewalt, generell kaum Korruption, Lohnfortzahlung usw. Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten von Amerika zum Beispiel fallen wir nicht ins Bodenlose, wenn wir arbeitslos werden, sondern werden vom Staat durch Arbeitslosengeld aufgefangen. Wir haben genügend Lebensmittel und eine gut aufgestellte Verteidigung. Seien Sie öfter dankbar dafür!

4. Natur wird groß geschrieben in Deutschland. Über 8700 Naturschutzgebiete finden wir in Deutschland, die offiziell und staatlich geschützt sind. Das größte Naturschutzgebiet in der Bundesrepublik befindet sich im hohen Norden, es ist das Nordfriesische Wattenmeer. Das erste Naturschutzgebiet überhaupt in der BRD war der Drachenfels am Rhein, im Jahr 1836 dazu ernannt. Aber auch in der Lüneburger Heide und der Niederlausitz finden sich viele Naturschutzgebiete. Ein Resultat dieses Schutzes der Natur ist unser großer Waldbestand. Über 90 Milliarden Bäume wachsen in Deutschland, nahezu ein Drittel unseres Landes besteht aus Wald. Allein die vielen Höhenzüge wie der Ith, der Elm, der Harz oder Schwarzwald bestehen zusammen aus über 50 Millionen Bäumen. Neue Naturentwicklungszonen, die den Wald wieder wild wachsen lassen sollen, werden geschaffen. Riesige Waldgebiete befinden sich unter anderem im Havelland, im Spreewald, in der Pfalz, im gesamten Harzgebiet und dem Schwarzwald.

5. Wir haben ein sehr gut ausgebautes Infrastrukturnetz inklusive Nahverkehrssystem. Busse, Straßenbahnen, S-Bahnen, U-Bahnen und die Deutsche Bahn transportieren uns an alle möglichen Ziele. Ob wir nun eine Station oder bis zur Endhaltestelle fahren, der öffentliche Nah- und Fernverkehr sorgt für sicheren Transport innerhalb der Städte und Dörfer. Pro Tag sind es insgesamt mehr als 60000 öffentliche Verkehrsmittel, die uns an unser Ziel bringen. Und obwohl einige Transportmittel manchmal unpünktlich oder überfüllt sind: Mehr als 28 Millionen Menschen nutzen inzwischen Bus und Bahn, um zur Arbeit zu kommen oder in den Wochenendausflug zu fahren. Was will man mehr?

6. Wir sind das tierfreundlichste Land weltweit. Nahezu jeder zweite Haushalt hat mindestens ein Tier zuhause. Dabei spielt es keine Rolle, ob Katze, Hund, Meerschweinchen, Wellensittich, Pony, Fische etc. Wir lieben unsere Tiere, geben ihnen Namen, reden mit ihnen und für viele sind Tiere sogar Kinderersatz. Tiere helfen kranken, alten und behinderten Menschen und Kindern gesund zu werden, Blindenhunde helfen ihren Herrchen und Frauchen im Alltag und Schäferhunde helfen der Polizei bei der Drogensuche und Menschen zu finden. Über 30 Millionen Tiere leben in deutschen Haushalten. Die Heimtierbranche freut sich, und unser Seelenleben auch, denn Haustiere mindern Stress, sorgen für Bewegung und stets ein Lächeln auf den Lippen.

7. Deutsche Familien machen immer öfter Urlaub im eigenen Land. Allein im Jahr 2018 haben mehr als 370 Millionen Gäste in deutschen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen übernachtet. Auch Menschen aus dem Ausland machen immer öfter Urlaub in Deutschland. Besonders Niederländer, Engländer und Japaner besuchen uns gerne, bevorzugtes Bundesland ist Bayern.

8. Deutschland spielt! Und zwar Brett- und Gesellschaftsspiele. Bei uns sind mehr als 30000 verschiedene Brettspiele im Umlauf, die regelmäßig bei Kindergeburtstagen, an Familienabenden, beim Treffen mit Freunden, im Kindergarten und auf Feiern gespielt werden. Monopoly, Mensch ärgere dich nicht, Die Siedler von Catan, Spiel des Lebens, Hotel, Trivial Pursuit, Das Nilpferd auf der Achterbahn….für jeden ist etwas dabei. Brettspiele zu spielen macht nicht nur Spaß, sondern fördert die Geselligkeit und regt oft das Denkvermögen an.

9. Wir haben die schönsten und meisten Fachwerkhäuser! Das liegt sicherlich daran, dass wir sehr viele alte Städte haben, die Brauchtum und Tradition pflegen und viele der alten Städte wie Heidelberg oder Augsburg nahezu knapp 1000 bis 2000 Jahre alt sind. Es gibt Städte in Deutschland, die mehr als 1400 Fachwerkhäuser haben, die aus Lehm, Holz und Ziegeln erbaut wurden. Die meisten Fachwerkhäuser stehen unter Denkmalschutz. Das ist auch gut so, denn somit darf sie niemand abreißen und verändern. Liebevolle Restauration kostet zwar Geld, aber lohnt sich allemal. Immerhin sind sie ein Touristenmagnet. Sie entführen uns bei ihrem Anblick in die Vergangenheit und immer wieder in neue kleine Gässchen, die rund um die Häuser verlaufen.

10. Was macht Deutschland liebenswert und eigenartig? Richtig, die vielen Dialekte, auch Mundarten genannt. Jedes Bundesland spricht anders, ist charakteristisch und sofort wiedererkennbar. Plattdeutsch, sächsisch, Pfälzisch, Bayerisch, Hochdeutsch….wir schnacken und babbeln, was das Zeug hält. Nur weiter so, sonst könnten wir uns gar nicht mehr auseinanderhalten und könnten uns nicht über den einen oder anderen Dialekt lustig machen….

11. Die Seele und den Körper heilen – am besten gelingt das in Deutschland. Wir haben mehr als 350 Kurorte und Heilbäder, an denen wir uns erholen und genesen können. Bereits im Mittelalter hatten wir Vorgänger von Sanatorien und Heilkundlern, die versuchten, auf natürliche Art und Weise Krankheiten zu heilen und mithilfe von guter Seeluft und Wasser den Körper wieder in Schwung zu bringen. Es gibt viele verschiedene Arten von Kuren und Heilbädern in Deutschland: Solebäder, Seebäder, Moorheilbäder, Kneippkuren, Luftkurorte, Naturheilverfahren in speziellen Kliniken und vieles mehr. Bekannte Kurorte sind unter anderem Bad Pyrmont, Bad Harzburg, Baden-Baden, Wiesbaden, Bad Kissingen und Bad Tölz.

12. Ebenso wie mit der Wurst hat Deutschland die meisten Brotsorten zu bieten. Insgesamt können wir zwischen 3200 Brotsorten entscheiden, angefangen vom Heidebrot über Vollkornbrot bis zum speziellen Eiweißbrot. Außerdem werden viele Mehl- und Körnersorten in unserem Brot verwendet. Natursauerteig, Roggen- und Dinkelmehl, Sonnenblumen, Chiasamen….die Auswahl ist riesig und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wir haben sogar so eine immense Brotkultur, dass sie im Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes steht! Na dann, Guten Appetit!

13. Ehrenamt wird groß geschrieben bei den Deutschen. Wir helfen anderen hilfebedürftigen Menschen oder engagieren uns in Vereinen ohne etwas dafür zu verlangen und das nach oder vor der Arbeit oder im Alter. Das ist großzügig und Nächstenliebe. Über 30 Millionen sind und waren im Laufe ihres Lebens mindestens einmal ehrenamtlich tätig. Am meisten kümmern sich Ehrenamtliche um Flüchtlinge, in Sportvereinen als Trainer, im Wohlverbandsverband sowie in Pflege- und Altenheimen. Hut ab.

14. Den lassen wir uns nicht nehmen: Den sonntäglichen Tatortabend. Was wären wir ohne Schimanski, Derrick, Polizeiruf 110 und der Alte? Gespannt sitzen wir vor dem Fernseher mit einer Tüte Chips in der Hand und warten auf den nächsten Fall und ob die Kommissare den wahren Täter finden. Oft gepaart von Humor und Spannung wird jeder Tatortabend zum gelungenen Zeitvertreib. Im Grunde gehört der Krimi schon zur Familie.

15. Wir Deutschen lieben unsere Gärten. In jeder freien Minute graben, pflanzen, gießen und ernten unser Gemüse, die Obstbäume, die Blumen, mähen das Gras und ruhen uns danach im Liegestuhl in der Sonne aus. Egal, ob Schrebergarten oder hauseigener Garten, im eigenen Stück Natur fühlen wir uns wohl. Eine kleine Auszeit tut unserem Körper und unserer Seele gut und so mancher Plausch mit dem Gartennachbarn hat schon einige Freundschaften hervorgebracht. Außerdem schmeckt selber gepflanzt viel besser und ist gesund. In Deutschland gibt es nach ungefähren Schätzungen über 15 Millionen Gärten, knapp 900000 davon sind Schrebergärten. Insgesamt haben die Deutschen über 4,0 Milliarden Euro für Blumen, Pflanzen und Gartenzubehör ausgegeben.

16. Wir sind die Märchenkönige, Prinzen und Prinzessinnen: Deutschland ist das Land der Märchen. Unsere Mütter und Großmütter haben uns regelmäßig Märchen der Gebrüder Grimm oder Andersen Märchen vorgelesen, uns damit erfreut oder einen kleinen Schrecken eingejagt – je nach Geschichte. Meistens haben wir uns gefreut und deswegen hören auch unsere Kinder Märchen, oft sind es unsere Lieblingsmärchen aus Kindertagen. Millionen Menschen begeistern diese fantasievollen, wundersamen und lehrreichen Geschichten, sie begleiten uns ein Leben lang. Die ganze Welt erfreut sich an ihnen. Allein die Märchen von den Gebrüder Grimm wurden in über 170 Sprachen übersetzt. Egal, ob Hänsel und Gretel, Rotkäppchen oder Brüderchen und Schwesterchen – sie berühren unser Herz.

17. Die schönste klassische Musik entstammt mitunter deutschen Händen. Bach, Brahms, Beethoven oder Händel haben dem Papier die schönsten Töne entlockt. Sinfonien, Operetten, Balletttänze – die Theater in Deutschland sind immer noch gut besucht, weit voran die Elbphilharmonie in Hamburg. Lassen Sie den Tag mal mit Beethovens 7. Sinfonie ausklingen – selbst Babys und Tiere lieben Klassik!

18. Unsere Landschaften sind beliebt. Deutschland hat eine große Facette an Landschaftsformen: Gebirge, Täler, Meere, Wälder, Moore….Egal an welchen Ort wir in Deutschland fahren, irgendwo gibt es immer Wasser, Berge, Strand, Wiesen, Heiden und Täler. Sie sind signifikant für die jeweiligen Regionen Deutschlands und meist genau deswegen ein Urlaubsziel vieler Familien und Touristen. Großlandschaften wie die Alpen oder das Mittelgebirge machen es uns einfach, unser Land mit viel Freude zu entdecken.

19. Wer hat keine Gartenzwergsammlung in seinem Garten? Dieser kleine Knirps hat es uns angetan. Diese aus gebranntem Ton oder Kunststoff gefertigten kleinen Gesellen stehen auch heute noch in vielen Gärten und Gartenlauben. Es gibt sie in verschiedenen Größen, Farben, als Mann und Frau und in vielen Ausstattungen. Zum Beispiel haben einige Zwerge Spitzhacken, Schubkarren oder Laternen in der Hand. Typisch für den Gartenzwerg ist die rote Zipfelmütze. Seit 1872 werden sie in Thüringen in Gräfenroda hergestellt. Besonders Gartenkolonien erfreuen sich über die kleinen frechen Wichtel. Inzwischen gibt es schon Wettbewerbe, bei denen der schönste Wichtel mit einem Preis gekürt wird.

20. Deutschland feiert die Wiesn – und das einmal im Jahr in München. Es ist das größte Oktoberfest auf der ganzen Welt mit über 30 Festzelten, platziert auf der Theresienwiese. Abgesehen von den vielen Maß Bier, die ausgeschenkt werden, bietet die Wiesn dem Besucher viel Musik, Tanz, gute Gesellschaft und Attraktionen wie Kettenkarussell und Hightech Achterbahnen. Auch wenn es keine offizielle Kleiderordnung gibt, es wird gern gesehen, wenn die Besucher bayrische Trachten wie Dirndl und Lederhosen tragen. Insgesamt zwei Wochen lang darf gefeiert werden.

21. Kölle Alaaf! Einmal im Jahr alle gute Manieren vergessen und feiern bis zum Abwinken. Und damit uns niemand dabei erkennt, dürfen wir uns verkleiden. Offiziell beginnt die Karnevalszeit (oder Fasching, je nachdem, in welcher Region wir leben) jeweils am 11.11. eines jeden Jahres um 11.11 Uhr. Die fünfte Jahreszeit fasziniert nicht nur unsere lieben Kleinen, auch wir Großen feiern ausgelassen mit bei Büttenreden, Tanzveranstaltungen, Umzügen und Feiern. Alaaf, Helau, Ahoi, Deutschland wird bunt und laut in der fünften Jahreszeit. Typisches Zubehör beim Karneval sind Luftschlangen, Konfetti, Tröten, Rasseln und viele originelle Kostüme. Bei den Kindern beliebt Tiermotive, Cowboy, Indianer und Prinzessin. Die Erwachsenen tragen gerne Kostüme wie Dracula, Hexen, Krankenschwestern, Arzt und Superhelden. Lassen Sie sich in der bunten Zeit die Krapfen (oder Berliner) schmecken!

22. Unsere Hauptstadt ist Berlin. Und nicht nur das, diese Stadt ist gleichzeitig eines unserer Bundesländer. Mit mehr als 3,6 Millionen Einwohnern gilt sie als die drittgrößte Stadt der Welt neben London und New York. Sie bietet unglaublich viele Möglichkeiten im Berufsleben, in der Freizeitgestaltung und persönlichen Entwicklung. Sie gilt als Weltstadt der Kultur, Medien, Politik und Wissenschaften. Unsere Politiker arbeiten und leben in Berlin, zahlreiche Touristen, Studenten und junge Menschen zieht es nach Berlin. Das öffentliche Verkehrsnetz ist bestens ausgebaut, im Grunde benötigt niemand ein Auto in Berlin. Die meisten U- und S-Bahnen fahren im Minuten beziehungsweise Drei-Minuten-Takt. Über 25 verschiedene Nationen leben mittlerweile in Berlin, am häufigsten natürlich die Deutschen, danach folgen Polen, Türken, Italiener und Menschen mit Fluchterfahrung. Im Osten Berlins finden sich immer noch Einwohner, die berlinern. Dieser Dialekt hat sich auch noch lange nach der Wiedervereinigung gehalten.

23. Made in Germany: Darauf können wir stolz sein! Das bedeutet immerhin Qualitätsware, die zwar etwas teurer, dafür langlebig und sehr gut verarbeitet wurde. Unter besten Arbeitsbedingungen. Darauf schwören Kunden, wenn sie zum Beispiel zu Produkten von Miele, Siemens, LG, Bosch, Langnese und Dr. Oetker greifen….

24. Deutschland liest Bild! Sie ist die auflagenstärkste, medienstärkste und meist zitierte Boulevardzeitung Deutschlands. Seit 1952 erscheint sie Montags- Samstags, erhältlich am Lieblingskiosk, in der Bäckerei oder im Supermarkt. Insgesamt wird sie an über 100000 Verkaufsständen in knapp 40 Ländern verkauft. Sie ist unparteiisch, berichtet über Sport, Politik, Promis und über regionale „Sensationen“. Bekannt ist sie für ihre riesigen Schlagworte sowie dem „Mädchen von Seite“.

25. Auf uns ist immer noch Verlass! Auch wenn wir als spießig gelten, auf uns Deutsche kann man sich verlassen. Wir sind pünktlich, halten Regeln und Versprechen ein, sind fleißig, arbeiten gewissenhaft, wir sind ehrgeizig und ehrlich und sagen direkt heraus, was wir denken. Wer auch immer meckert, hoffentlich bleibt Deutschland noch lange so, wie es ist: Natürlich, grün, ehrlich, sicher und immer gibt es etwas zu erleben!

Tipps für ein verlängertes Wochenende in Berlin

Berlin ist immer eine Reise wert! Und bietet vor allem neben den typischen Sehenswürdigkeiten wie dem Brandenburger Tor oder dem Fernsehturm am Alexanderplatz viel mehr. Hier ein paar Tipps für Sie, wie ein verlängertes Wochenende mit viel Abwechslung in der Hauptstadt aussehen kann.

Kunterbuntes in den Hackeschen Höfen

Die Hackeschen Höfe sind bekannt für für ihre Streetart und bunte Vielfalt. Eine Vielzahl an Künstlern hat sich mit Ateliers dort niedergelassen und Kreatives an die Wände gezaubert. Hat man sich daran noch nicht satt gesehen, finden das ganze Jahr über diverse Kunstausstellungen für jeden Geschmack und sämtliche Stilrichtungen statt. Sucht man Außergewöhnliches oder Extravagantes sollte man einen Blick in die vielzähligen kleinen Ateliers werfen. Falls man nach so viel Kunst und Inspiration eine Stärkung zu sich nehmen möchte, ist auch das kein Problem, denn Cafés und Snackbars findet man hier ausreichend. Ob leckeren American Cheese Cake oder die viel gerühmte Berliner Currywurst. Probieren lohnt sich!

Klunkerkranich – Ankommen und Wohlfühlen

Auf dem Dach des Contipark Parkhauses über den Neukölln Arkaden hat sich der Klunkerkranich niedergelassen. Betritt man diesen Kulturdachgarten, gelangt man fast in eine eigene kleine Welt. Im Sommer lädt ein gemütlicher Beach zum Cocktail trinken ein und zur Weihnachtszeit verbreitet ein eigener Weihnachtsmarkt mit selbst gemachten Dingen besinnlichen Budenzauber. DJ´s heizen hier fast jeden Tag die Stimmung an und sorgen dafür, dass man dem Alltagstrubel entfliehen kann. Ideal nach einer Shoppingtour durch die Arkaden oder einem stressigen Arbeitstag!

Bikini Berlin – Design aus der Box

Im Ortsteil Charlottenburg steht das denkmalgeschützte Bikini Haus. Früher als Industrie- und Bürogebäude genutzt, hat dort mittlerweile ein außergewöhnliches Einkaufszentrum eine Heimat gefunden. In Holzcontainern gibt es unzählige kleine Designerläden mit den neuesten und manchmal auch sehr gewöhnungsbedürftigen Trends im Bereich Mode, Kunst oder Möbel. Sucht man etwas Besonderes, ist man hier genau richtig. Neben diversen Shops wird auch jede Menge Kulinarisches geboten. Ob hippes Burgerrestaurant oder stylische italienische Cucina, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Falls man zum Beispiel an einem verregneten Sonntag nicht genau weiß, was man unternehmen kann, sollte man das Bikini Berlin besuchen, denn dieses hat auch an diesem Tag geöffnet und lädt zum Schlendern ein.

Der Teufelsberg – Geschichte trifft auf Kunst

Ebenfalls im Stadtteil Charlottenburg liegt der Teufelsberg. Nimmt man einen Fußmarsch in Kauf, gelangt man auf den 114 Meter hohen Teufelsberg. Hierbei handelt es sich um einen künstlich aufgeschütteten Trümmerberg, der ursprünglich mit Schuttablagerungen aufgebaut und begrünt wurde. Hoch heute liegt dort die einstige Abhörstation der NS. Das imposante Gebäudeareal kann immer noch besichtigt werden, doch hier wartet auch eine kleine Überraschung. Denn auf dem alten Gelände treffen sich viele kreative Streetart-Künstler, die den Teufelsberg mit vielen tollen Kunstwerken verschönern. Hier empfiehlt es sich, Zeit für das Machen von Fotos einzuplanen. Nicht nur wegen der Kunst, sondern auch wegen des sensationellen Blicks auf Berlin.

Der Mauerpark – Gutes für Körper und Seele

Einen entspannten Sonntag verbringt man am Besten im Mauerpark, denn hier gibt es immer etwas zu erleben. Ob man nun gemütlich durch den Flohmarkt bummelt oder bei einer der Karaoke-Shows zusieht. In der Mitte des Amphitheaters geben sich seit mehreren Jahren zwei Lokalmatadoren die Ehre. Mit Musikboxen, Mischpult und Laptop können hier mehr oder weniger musikalische Talente präsentieren und ins Mikrofon trällern. Nach derartigen Höchstleistungen und Adrenalinausstößen knurrt schon einmal der Magen. Und dann schaffen Streetfood-Trucks mit jeder Menge Köstlichkeiten Abhilfe.

Jüdisches Museum – Wissenswertes gepaart mit Architektur

Eines sollte bei einem Wochenende in Berlin nicht fehlen und das ist der Besuch des Jüdischen Museums. Man sollte jedoch Zeit mitbringen, denn es gibt viel zu erfahren und zu entdecken. Mithilfe eines Audioguides lässt sich die beeindruckende Architektur von Daniel Libeskind hautnah erleben. Große Leerräume, die sogenannten Voids, zeigen einerseits beängstigend auf, wie einsam man sich fühlen kann. Andererseits versetzen sie einen in die Lage, das Geschehen im Zweiten Weltkrieg nach zu empfinden. Das Jüdische Museum ist kein typisches Museum. Der Garten des Exils oder der Holocaust-Turm erinnern an die Geschichte Deutschlands und dienen gleichzeitig als Mahnmal. Lässt man sich auf die Geschichte und die Umgebung ein, kann man sich ein eigenes Bild über die damalige Situation verschaffen und die Historie greifen.

Ucon Acrobatics – Streetwear aus Berlin mit Liebe zum Detail

Ucon wurde im Frühjahr 2001 von den Berlinern Jochen Smuda und Martin Fusenegger gegründet. Sie wollten damit ihre Vision einer Marke, welche sich durch Qualität, Kreativität und faire Produktionsbedingungen auszeichnet, verwirklichen. Die meisten Produkte entstehen in ihrem Studio in Berlin-Friedrichshain, welches ein alter, komplett umgestalteter Kuhstall ist. Dabei haben es die beiden Gründer nicht nur geschafft, ein unverwechselbares Design zu kreieren, sie erfinden sich auch mit jeder Kollektion selbst neu.

Von der lokalen Skaterbrand zum weltweit bekannten Streetware-Label

Die Kleidungsstücke fanden anfangs vor allem in der Skaterszene, mit der die Beiden eng verwurzelt waren, Beachtung. Mittlerweile arbeitet Ucon mit ausgewählten Händlern auf der ganzen Welt zusammen. Während die ersten Kollektionen vor allem aus Hosen, T-Shirts und Hoodies bestanden, lassen sich nun auch Jacken, Rucksäcke, Reisetaschen und zahlreiche weitere Accessoires im Sortiment von Ucon finden. Die einzelnen Stücke zeichnen sich dabei durch ihren modernen, innovativen und minimalistischen Style und eine sehr hohe Funktionalität aus. Ucon ist stets offen für neue Einflüsse und arbeitet bei jeder Kollektion mit verschiedenen Künstlern und Designern zusammen.

 

Hohe Preise für hohe Qualität

Mit bis zu 130 Euro für ein Sweatshirt oder 100 Euro für eine Hose sind die Preise ohne Zweifel sehr hoch. Dafür bekommt ihr aber auch ein hochwertiges und aufwendig produziertes Stück Kleidung, in das viel Arbeit investiert wurde. Für jeden Streetware-Liebhaber ist der Besuch im Online-Shop von Ucon definitiv Pflicht. Dort habt ihr außerdem die Möglichkeit, einzelne Stücke deutlich günstiger, als im Laden, zu bekommen. Zusätzlich gibt es 2 Mal im Jahr einen Season Sale, allerdings sind viele Stücke aufgrund ihrer großen Beliebtheit relativ schnell ausverkauft.

Aktuelle Situation der Potsdamer Platz Arkaden in Berlin

Aktuelle Situation der Potsdamer Platz Arkaden in Berlin

Gut 20 Jahre ist es her da wurden die Potsdamer Platz Arkaden mit über 130 Geschäften eröffnet.
Es war ein modernes und lebendiges Center. Die gute Lage am Potsdamer Platz und die Nähe zum Sony Center lockten die Massen in die Einkaufspassagen.
Doch die Zeiten haben sich geändert. Es ist merklich ruhiger geworden in den Arkaden.

LP12 Mall of Berlin hat viel verändert

Als im September 2014 nur wenige 100 Meter entfernt die Mall of Berlin mit weitaus mehr Geschäften öffnete, wanderten große Besuchermengen in das neue Center ab.
Doch die Potsdamer Platz Arkaden bekamen neue Geschäfte hinzu und konnten weiterhin noch viele Besucher anlocken. Aktuell sind insbesondere in der unteren Etage viele Geschäfte leer.

Geplante Umbaumaßnahmen ab Mitte 2019

Mitte 2019 sollen umfangreiche Baumaßnahmen beginnen und den Arkaden neuen Glanz verleihen.
Nach Abschluss der Baumaßnahmen sollen die Potsdamer Platz Arkaden ihr altes Gesicht komplett verlieren. Die untere Etage soll durch weite Freiflächen komplett umgebaut werden. Hier soll auch eine Art große Markthalle mit Lebensmitteln entstehen. Umbauarbeiten an der Fassade sollen die obere und untere Etage komplett miteinander verschmelzen lassen.

Das Berliner Sony Center

Seit rund 18 Jahren befindet sich der für Berliner Verhältnisse äußerst moderne Gebäudekomplex am Potsdamer Platz unweit der Philharmonie.
Sieben einzelne Gebäudeteile umfasst das Center.

Es ist nicht das klassische Einkaufscenter wie man es zuhauf in Berlin findet, sondern ganz im Gegenteil. Wer einen gewöhnlichen Einkaufstrip plant ist hier völlig fehl am Platze.
Das Sony Center ist eher eine Art Ort zum verweilen.

Ein Kino, ein paar Restaurants (darunter ein Brauhaus und eine Cocktailbar), sowie ein Buchladen und eine Zweigestelle von Sony sind aber ein guter Grund das Center zu besuchen.
Vielmehr als die Restaurants und wenigen Geschäfte sind es die einzigartige Architektur mit der Dachbeleuchtung und einem Springbrunnen in der Mitte des Centers die für den Besucheransturm sorgen. Wer Berlin besucht sollte hier auf jeden Fall vorbeischauen und sich inspirieren lassen. Auch für die Bewohner Berlins lohnt sich der Besuch allemal.